Echte Kulturschätze und somit ganz besondere Ausflugsziele hat das Rheinland mit seinen zahlreichen gut erhaltenen Mühlen aus verschiedenen Zeitepochen zu bieten. Schon Jahrhunderte bevor die ersten Windmühlen errichtet wurden, waren die Wassermühlen in Betrieb. Sie wurden bereits von den Römern in deren germanische Rheinprovinzen gebracht.
Zum Erhalt dieses kulturellen Erbes wurde im Rahmen der Regionale2010 das Projekt Mühlen und Hämmer links und rechts des Rheins ins Leben gerufen.
Träger des Projektes Mühlen und Hämmer links und rechts des Rheinssind der Landschaftsverband Rheinland, die Kreise und kreisfreien Städte im Regionale-Gebiet, der Mühlenverband Rhein-Erft-Rur, die Naturparke und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.
Im Mittelpunkt des Projektes steht der Wunsch, zur Erhaltung und nachhaltigen Sicherung bestehender Wasserkraftanlagen beizutragen. Die Thematik des Projektes ist durch die aktuelle Entwicklung zur Wasserrahmenrichtlinie und die dadurch bedingte Bedrohung der Substanz solcher Anlagen präsent und vielschichtig geworden.
Von den Windmühlen im nördlichen Rhein-Erft-Kreis und den Wassermühlen an der Erft, den unzähligen Mühlen und Hämmern in den kleinen und großen Bachtälern des Bergischen Landes bis hin zu den Wasserkraftanlagen an Agger und Wiehl trifft man allerorten auf die jahrhundertealte Tradition und Spuren der Nutzung von Wind- und Wasserkraft. Das ist unsere „Mühlenregion Rheinland“.
Das Projekt möchte den Menschen im Rheinland die Dichte und Vielfalt dieser Anlagen vorstellen und für ihren Erhalt in der Zukunft werben. Viele Mühlen und Hämmer bieten sich heute als attraktive Ausflugsziele an, Museen und Gastronomiebetriebe haben in den Räumen Einzug gehalten. In vielen Anlagen kann heute noch die Mühlen- und Hammertechnik nachvollziehbar erlebt werden. Eine Internetseite des Projektes ist in Vorbereitung und ab Juni unter www.muehlenregion-rheinland.lvr.de zu finden.