Das Bergische Land ist geprägt von seinem engmaschigen Gewässernetz, das von zentraler Bedeutung für die Kulturlandschaftsentwicklung war und ist. Die Wipper/Wupper bildet seit jeher eine Verbindungsachse, entlang derer die Menschen der Region zueinander gefunden haben, entlang der sich die industrielle Entwicklung der Region vollzog und sich das kulturelle Erbe entwickelte. Der Wasserreichtum der Region war entscheidend für den Bau der Talsperren im 19. Jahrhundert. Die fünf Talsperren im Projektgebiet haben dem „Wasserquintett“ seinen Namen gegeben.
Das Wasserquintett ist ein Projekt der Regionale 2010. Die Idee dahinter ist, einen in Deutschland in dieser Form einzigartigen Raum im Bergischen Land über kommunale Grenzen hinweg zu entwickeln. Die vier Kommunen Hückeswagen, Marienheide, Radevormwald, Wipperfürth und der Wupperverband arbeiten hierbei in enger Kooperation mit dem Oberbergischen Kreis zusammen.
Durch verschiedene Teilprojekte wird diese wasserreiche Landschaft als Ganzes erlebbar und erfahrbar gemacht. Dazu gehören zum Beispiel die Verbesserung und Vernetzung von Wanderwegen oder die Radrouten "Wasserquintett" und "Bahntrasse", sowie verschiedene Veranstaltungen.