Die Ulrepforte, um 1220 erbaut, gehörte als Kriegspforte zur mittelalterlichen Stadtmauer Kölns. Um 1400 wurde die Pforte zugemauert und eine Windmühle auf dem nördlichen Flankierturm aufgesetzt. Gleichzeitig wurde eine Warte, ein rechteckiger Verteidigungsbau, vor der Ulrepforte errichtet, der nach 1815 durch eine (preußische) Kaponniere ersetzt wurde. Nach Abriss der Stadtmauer wurde um 1885 auf der Kaponniere ein Restaurant gebaut und gleichzeitig der inzwischen verfallene Mühlenturm mit einer Aussichtsgalerie versehen.
Das im Zweiten Weltkrieg teilzerstörte Gebäude ist 1955 von den Roten Funken in Erbpacht genommen und saniert worden. Es dient ihnen seitdem als Domizil.