Museum Robert Schumann kam im März 1854 hierher, nachdem er sich nach schweren Krisen von der Düsseldorfer Rheinbrücke gestürzt hatte. Dr. Franz Richarz hatte in dem früheren Landsitz eine private Nervenheilanstalt gegründet. Hoffnungen auf Schumanns Heilung erfüllten sich nicht - er starb nach einem kurzen Wiedersehen mit Clara am 29. Juli 1856. Das liebenswerte kleine Museum zeigt Möbel, Briefe und Erinnerungsstücke aus dem Familienbesitz der Schumanns.
Musikbibliothek Die städtische Musikbibliothek im Schumannhaus bietet 46.000 Noten, Bücher, Zeitschriften, CDs, Videos und Neue Medien an.
TIPP: Mit der Bonn Regio WelcomeCard Eintritt frei!
Konzerte Die Reihe "Hauskonzerte im Schumannhaus" lädt Sie ein, die Klavier- und Kammermusik Schumanns im intimen historischen Rahmen kennen zu lernen. Seit 1998 gibt das Schumann-Festival "Endenicher Herbst - Klassik und Kabarett" neue Impulse.
Schumann-Grabdenkmal Das Grabdenkmal für Robert und Clara Schumann finden Sie auf dem Alten Friedhof an zentraler Stelle. Es ist die bekannteste Grabstätte und wurde vom Bildhauer Adolf von Donndorf in Absprache mit Clara Schumann geschaffen. Das Original des Schumann-Porträts finden Sie im Museum des Schumannhauses - auf dem Friedhof wurde eine Kopie des Medaillons eingefügt. Das Grabdenkmal verbindet in gründerzeitlicher Gestaltung antike, barocke und romantische Elemente, z.B. lässt Clara Schumann sich als griechische Muse darstellen, die zum Porträt ihres Gatten aufblickt. Leider wurde das Denkmal mehrfach durch Krieg und Vandalismus beschädigt, konnte aber saniert werden.
Stadtrundgang: Robert Schumann in Bonn Der große Komponist der Romantik hatte Bonn vor seiner Einlieferung in eine private Nervenheilanstalt in Bonn-Endenich nur wenige Male besucht. Doch als er dort nach zwei Jahren qualvoll starb, trauerte die ganze Stadt und errichtete ihm ein Denkmal auf dem Alten Friedhof. Der Rundgang folgt Robert Schumanns Spuren in der Bonner Innenstadt zu renommierten Persönlichkeiten der Stadtgeschichte und zu Orten, die der Künstler immer wieder aufgesucht hat. Er umfasst auch einen Abstecher auf den Alten Friedhof und gibt Einblicke in ein lebendiges Kapitel der Bonner Musikgeschichte im 19. Jahrhundert.