Die ehemalige Grube Weiß war zu ihrer besten Zeit eine der ergiebigsten Erzquellen des Bensberger Erzreviers. Seit 1853 wurde dort bis in die 30er des zwanzigsten Jahrhunderts Blei-, Zink- und Kupfererz gefördert.
Heute ist das Gelände ein Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, oder kurz, FFH-Gebiet. In diesen Gebieten soll auf Grundlage der FFH-Richtlinien der Europäischen Union die natürliche Artenvielfalt durch die Erhaltung oder Wiederherstellung der Lebensräume von wild lebenden Tieren und Pflanzen gesichert und gefördert werden.
Die Grube Weiß ist heute der Lebensraum einiger vom Aussterben bedrohter Tiere. Vor allem Frösche und Kröten lassen sich in Setzteichen und Abraumhalden finden. Wer die Grube Weiß erkunden will kann sich Führungen mit verschiedenen Schwerpunkten, Bergbau, Naturschutz oder Landschaftspflege, anschließen. Die Grube ist sonst nicht frei zugänglich. Gruppenführungen und für Schulklassen auf Anfrage, auch an Werktagen.