Die Wiehler Tropfsteinhöhle wurde 1860 durch Sprengungen in einem Kalksteinbruch entdeckt. Allerdings wurde die Höhle erst 1927 nach aufwendigen Sicherungsmassnahmen für die Öffentlichkeit freigegeben.
Die Temperatur beträgt hier gleichbeibend nur etwa 8 Grad Celsius. Die Eingangshalle befindet sich nach 26 Stufen 7 m unter der Erde. Von der Decke hängen schlanke Stalaktiten, vom Boden sind die dicker gewachsenen Stalagmiten zu betrachten. Ausserdem sind die Ablagerungen eines Korallenriffs aus der Devonzeit vorhanden.
Ein besonderes Highlight bietet das Standesamt Wiehl. Man kann sich in einer Grotte 30 m unter der Erde trauen lassen.
Für Kinder geeignet
POI ist behindertengerecht
Blinde
Sehbehinderte
Der Untergrund in der Höhle ist geschottert. Für Sehbehinderte gibt es die Möglichkeit, Dinge zu ertasten. Bei der Anmeldung der Führung (mindestens einen Tag vorher) bitte nach einer Führung für Sehbehinderte fragen, damit der Führer sich darauf einstellen kann.